Ohrgeräusche und Hörgeräte: Tinnitus-Hilfe vom Hörtest bis zum Noiser

Pfeifen, Rauschen, Summen: Rund jeder Zehnte in Deutschland kennt einen Tinnitus, und viele leben damit, ohne zu wissen, was ein Hörakustiker tun kann. Diese Website erklärt Noiser, Hörgeräte mit Rauschfunktion, Retraining und Kassenleistungen, und sie ist nach Bundesland, Landkreis und Ort sortiert. Wählen Sie Ihren Ort und lesen Sie, wie die Tinnitus-Beratung dort abläuft.

  • Noiser, Hörgerät oder beidesJe nach Ergebnis des Hörtests
  • Kostenloser Hörtest mit Tinnitus-CheckOhne Überweisung im Fachgeschäft
  • Kassengeräte ab 10 Euro ZuzahlungMit Verordnung vom HNO-Arzt

Tinnitus-Beratung bei KIND

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Was ein Hörakustiker bei Tinnitus tun kann

Der Hörakustiker misst, berät und versorgt. Er prüft mit einem Hörtest, ob hinter dem Ohrgeräusch ein Hörverlust steckt, und bestimmt Tonhöhe und Lautheit des Tinnitus. Danach passt er, je nach Befund, einen Noiser, ein Hörgerät oder ein Kombigerät aus beidem an.

Dazu kommt die Begleitung: Das Rauschen wird über Wochen und Monate nachgestellt, Sie lernen, wann und wie lange Sie das Gerät tragen, und Sie haben einen Ansprechpartner, wenn der Tinnitus an manchen Tagen stärker ist. Was der Hörakustiker nicht tut, ist die Diagnose: Die stellt der HNO-Arzt, und dorthin führt bei einem neuen Ohrgeräusch der erste Weg.

Was Hörgeräte mit Tinnitus-Funktion kosten

Mit Verordnung vom HNO-Arzt übernimmt die gesetzliche Krankenkasse den Festbetrag, und Sie zahlen für ein Kassengerät 10 Euro je Ohr. Viele dieser Geräte haben inzwischen einen eingebauten Rauschgenerator. Modelle mit mehr Komfort kosten einen Eigenanteil: in der Mittelklasse meist einige hundert bis rund 1.500 Euro je Ohr, in der Oberklasse 2.000 bis 3.500 Euro.

Reine Noiser ohne Verstärkung liegen auf eigene Rechnung bei einigen hundert bis gut tausend Euro; auch hier beteiligt sich die Kasse, wenn der Arzt verordnet. Anpassung und Nachsorge sind in Deutschland meist im Preis enthalten. Das kostenlose Probetragen zeigt, ob sich ein Aufpreis lohnt.

Erst zum HNO-Arzt, dann zum Hörakustiker: die Reihenfolge

Ein neues Ohrgeräusch, besonders mit plötzlichem Hörverlust, Schwindel oder Druck auf dem Ohr, gehört zuerst in die HNO-Praxis. Dort wird untersucht, ob eine behandelbare Ursache vorliegt, und dort entsteht die Verordnung, ohne die keine Kasse ein Gerät bezahlt.

Ist der Befund da, lohnt sich der Termin im Fachgeschäft: Hörtest, Tinnitus-Analyse, Beratung zu den Geräten, Probetragen. Viele Hörakustiker bieten den Hörtest auch ohne Verordnung kostenlos an; das ist praktisch, um zu wissen, wo man steht. Den Termin buchen Sie über diese Website direkt bei KIND, in einem Fachgeschäft in Ihrer Nähe.

Tinnitus-Themen von Noiser bis Retraining

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Zu jedem Thema gibt es für jeden Ort eine eigene Seite mit Ablauf, Kosten und Kassenleistungen: zuerst das Bundesland wählen.

Häufige Fragen zu Tinnitus und Hörgeräten

Hilft ein Hörgerät gegen Tinnitus?

Bei Tinnitus mit Hörverlust oft ja: Das Hörgerät bringt die fehlenden Töne zurück, und das Ohrgeräusch tritt für viele Träger in den Hintergrund. Heilen kann es den Tinnitus nicht. Ob es hilft, zeigt das kostenlose Probetragen.

Zahlt die Krankenkasse einen Tinnitus-Noiser?

Die gesetzliche Krankenkasse beteiligt sich, wenn ein HNO-Arzt das Tinnitusgerät verordnet. Der Hörakustiker reicht den Kostenvoranschlag ein. Für ein Modell mit Aufzahlung tragen Sie die Differenz selbst.

Wer stellt bei Tinnitus die Diagnose?

Der HNO-Arzt. Er untersucht Ohr und Gehör, sucht nach behandelbaren Ursachen und entscheidet über das weitere Vorgehen. Der Hörakustiker misst ebenfalls, aber um ein Gerät auszuwählen und einzustellen, nicht um eine Diagnose zu stellen.

Ohrgeräusche nicht einfach hinnehmen

Ein Hörtest mit Tinnitus-Analyse kostet nichts und zeigt, ob ein Noiser, ein Hörgerät oder beides infrage kommt. Den Termin buchen Sie online bei einem Hörakustiker mit über 600 Fachgeschäften in Deutschland.

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